Archiv für die Kategorie ‘Job’

Wenn jemand motiviert ist, dann The Boss

7. Juli 2009

Demotivierende Arbeit, keine Freude im Beruf. Das sind „Klassiker“ im Coaching. Motivationstrainings gibt es ungefähr 1,1millionen mal auf Google. Aber das beste, das ich je gesehen habe war am Sonntag im Ernst-Happel-Stadion: Bruce Springsteen – The Boss

Wahrscheinlich zähle ich zu der verschwinden geringen Minderheit, oder war gar der Einzige im Stadion, der die meisten Songs nicht einmal kannte. Aber was es heißt motiviert zu sein und seine Arbeit mit Freude und Enthusiasmus zu machen, konnte jeder erkennen.

Bruce Springsteen lebt für Musik. So intensiv, dass es ansteckend ist und sich schnell auf (mindestens) 40.000 Menschen überträgt. Er hat keine Standardshow einstudiert, kann aus seiner Erfahrung und Leidenschaft heraus einfach und jederzeit auf Publikumswünsche reagieren und frei improvisieren. Er braucht keine durchgestylte Bühnenshow, die vom Wesentlichen, oder wie bei anderen vielleicht sogar von Mittelmäßigkeit, ablenkt. The Boss gibt mehr als man erwartet und ist derart in Fahrt, dass er gar nicht aufhören kann: „I can´t stop now!“. Drei Stunden „Seminar“ über die Bedeutung von motiviert-sein in Reinkultur.

Wie motiviert sind Sie bei Ihrem Job? Wie motiviert im Vergleich zu Ihrem liebsten Hobbby? Natürlich leben wir in einer Gesellschaft, in der die meisten arbeiten müssen um Grundbedürfnisse erfüllen zu können. Also kurz gesagt: Es geht ums liebe Geld.

Wenn jemand sich im Job nicht entfalten kann und keine Motivation mehr hat, stellt sich meist die Frage, ob es nicht die Möglichkeit gibt, irgendetwas ander(e)s zu tun um Geld zu verdienen. Etwas, das man aus Überzeugung und mit Freude machen kann – und trotzdem Geld dafür bekommt. Das spannende daran ist, dass es durchaus mehr werden kann, da man etwas tut worin man wirklich gut ist. Nur muss man dazu seine Faszination über Geld stellen – wenn man auch manchmal zuerst dafür sorgen muss, dass man sich das kurzfristig leisten kann.

Träumen Sie doch einfach einmal davon, was Ihr Ding wäre, Ihre Leidenschaft, Ihre Motivation – die Bewegung hin auf ein wirklich geniales Ziel! Sie müssen nicht gleich aussteigen, aber testen Sie unverbindlich was es wäre, bei dem Sie einfach nicht aufhören können. Nicht, weil es von Ihnen erwartet wird, sondern, weil Sie nicht anders können.

Wobei funkeln Ihre Augen und springt der Funke Ihrer Begeisterung auf andere über?

BUSYPEOPLECOACHING [Coaching Wien]

Mag. Michael Sicher, MSc [Coach Wien]
1160 Wien

Machen Sie sich Ihre alltäglichen Denk- und Verhaltensweisen bewusst: Zum Metaprogrammtest

Buchtipp: One Small Step Can Change Your Life: The Kaizen Way

5. März 2009

One Small Step Can Change Your Life: The Kaizen Way

One Small Step Can Change Your Life: The Kaizen Way von Robert Maurer, Ph.D., ist ein Buch, das es einem schwer macht eine Ausrede zu finden, es nicht in seinem Leben anzuwenden um es besser zu machen.

Bei Kaizen geht es um Verbesserung oder das Erreichen von Zielen durch klein(st)e Schritte. Maurer beschreibt sie aufgrund seiner langjährigen Erfahrung in einzelnen Kapiteln und anhand vieler praktischer Beispiele:

„Ask Small Questions“ widmet sich Fragen zur gewünschten, oder notwendigen, Veränderung, die so formuliert sind, dass sie keine Angst vor der Veränderung auslösen und täglich leicht zu beantworten sind. Es geht nicht darum zu fragen: „Wie komme ich zu meinem Traumjob?“, sondern zum Beispiel: „Was ist eine Eigenschaft eines Jobs, der mich total begeistert und mir Spaß macht?“

„Think Small Thoughts“ beschäftigt sich damit, kleine Veränderungen durch die geistige Vorstellung mit all unseren Sinnen für nur wenige Sekunden am Tag zu erleben, als würden wir sie bereits in der Realität durchführen. Wenn wir in unserer Vorstellung dann weiter machen und uns eine positive Reaktion darauf vorstellen sind wir bereit für den nächsten Schritt, der Vorstellung einer negativen Reaktion. Erst wenn wir auch damit mit Leichtigkeit umgehen können, geht es an die Umsetzung.

„Take Small Actions“ zeigt, wie wir winzige Schritte konstruieren können, die uns eventuell sogar als lächerlich erscheinen mögen, aber uns gerade deswegen wirklich zum Ziel führen. Um beispielsweise zum Traumjob zu kommen, könnte ein erster winziger Schritt sein, pro Tag nur ein Inserat zu lesen. Keine Angst, Eigendynamik stellt sich dann schnell ein. ;-)

„Solve Small Problems“ zeigt auf, dass sich größere Probleme oft schon durch sehr kleine Anzeichen ankündigen und wir diesen bereits unsere Aufmerksamkeit schenken sollen.

„Bestow Small Rewards“ regt dazu an, sich oder andere mit Kleinigkeiten zu belohnen und dass große Belohnungen nicht zielführend sind. Wie wäre es mit einem kleinen Kompliment – auch für sich selbst? Jetzt!

„Identify Small Moments“ zeigt schließlich nette Beispiele von kleinen Momenten im Leben, die zu sehr große Dinge hervorgebracht haben und lädt ein, auch Kleinigkeiten unsere Aufmerksamkeiit zu schenken. Edwin Land war zum Beispiel jemand, der es tat.

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Job-Bahnhof statt Abstellgleis

8. Februar 2009

Die Situation auf dem Arbeitsmarkt ist mit mehr als 300.000 Arbeitslosen unverändert kritisch. Neuorientierung wird oft zu einem Muss. Eine gute Möglichkeit dafür bieten systemischen Aufstellungen.

Ich freue mich die Idee meines Kollegen Michael Schrittwieser zu unterstützen um Arbeitssuchenden und Menschen, die sich beruflich verändern möchten, zu helfen ihre berufliche Entscheidung zu treffen und ihre Zukunft aktiv anzugehen.

Dabei ist uns besonders wichtig, das Werkzeug der systemischen Aufstellungsarbeit möglichst vielen Menschen zugänglich machen zu können. Die Teilnahmegebühr richtet sich daher nach dem aktuellen Einkommen. Weiters haben Teilnehmerinnen und Teilnehmern die spontane Auswahlmöglichkeit aus einem von drei ehrfahrenen Aufstellungsleitern. Das Team besteht aus Michael Schrittwieser, Sylvia Fischer und mir.

Die Themen dabei können vielseitig sein und unter anderem Fragen zum Wiedereinstieg, zur Entscheidung zwischen Jobangeboten, sowie zu Herausforderungen und Konflikten im bestehenden Job umfassen. Auch Fragen zum Start in die Selbständigkeit können behandelt werden. Systemische Aufstellungsarbeit trägt hier dazu bei, Klarheit in Entscheidungssituationen zu finden, verwirrende und belastende Situationen zu bereinigen, die Wahrnehmung auf das Ziel zu fokussieren und den Zugang zu unbewussten Potenzialen (wieder) zu erlangen.

Die nächste Möglichkeit das eigene berufliche Thema aufzustellen gibt es wieder am Samstag, dem 21. Februar 2009, in 1030 Wien.

Weitere Informationen und Anmeldung unter http://www.freude-am-leben.at/.

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