Archiv für die Kategorie ‘Wirtschaft’

Sie haben noch ein knappes halbes Jahr

2. August 2008

Vielleicht sind, oder waren Sie schon auf Urlaub – beziehungsweise „Teilzeiturlaub“, wie viele BUSYPEOPLE ihn kennen. Aber haben Sie schon daran gedacht, dass Ihnen bereits in knappen sechs Monaten wieder gute Vorsätze einfallen, die Sie versuchen im neuen Jahr umzusetzen?

„Radikale“ Veränderungen, wie sie gute Vorsätze zu Silvester meist sind, mögen wir eigentlich gar nicht. Warum hätten wir die Vorsätze dann nicht schon längst umgesetzt ohne auf das magische Datum 1. 1. zu warten oder würden wir sie länger als bis in Kalenderwoche 2,5 durchziehen?

Das Ziel der Veränderung kann schon herausfordernd sein, nur ist es leichter zu erreichen, wenn die Veränderung langsam und in kleinen Veränderungen entstehen kann.

Haben Sie schon versucht einen 100er-Nagel mit möglichst wenig Schlägen in einem Holzbalken zu versenken? Wie würden Sie vorgehen? Wahrscheinlich konzentrieren Sie sich voll auf den Nagel, fordern alle auf ruhig zu sein, damit Sie nicht abgelenkt werden. Sie sind angespannt, der Druck ist gross. Dann holen Sie aus, ein Mitbewerber macht eine mehr oder weniger witzige Bemerkung und Sie treffen den Nagel mit woller Wucht – so schief, dass er sich auf einem Foto selbst nicht mehr erkennen würde.

Was aber, wenn Sie es langsam angehen, mit mehreren gezielten und weitaus weniger wuchtigen Schlägen? Sie sparen Energie, merken weiterhin was rund um Sie geschieht. Bemerkungen bringen Sie nicht aus der Ruhe. Im Gegenteil, Sie können sich mit anderen unterhalten, während der Nagel kerzengerade und ohne viel Kraftaufwand seine neue, stabile Position erreicht hat.

Verbiegen Sie sich nicht wie ein 100er-Nagel, der mit voller Wucht getroffen wird um etwas gravierendes in Ihrem Leben zu verändern. Gehen Sie es langsam, aber konsequent an. Wissen Sie schon was es bei Ihnen sein wird und Sie zu Silvester schon umgesetzt haben werden? Wie gehen Sie es jetzt konkret an? Sie haben mehr als 180 Tage Zeit…

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Mag. Michael Sicher
1160 Wien

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Höflichkeit durch Pünktlichkeit und Verlässlichkeit. Aber kein Zeitmanagement.

26. Juli 2008

Ausführlich über Höflichkeit, Verlässlichkeit und Pünktlichkeit zu schreiben ist auf den zweiten Blick gar nicht so einfach. Alle drei lassen sich nämlich ganz einfach auf Eines zusammenfassen: Respekt. Was bleibt ist Zeit.

Umgangsformen, die Höflichkeit zum Ausdruck bringen, sind im Geschäftsleben unerlässlich. Vom Bewerbungsgespräch über Vertragsverhandlungen bis hin zu Präsentationen vor dem Vorstand. Viele dieser Verhaltensregeln, beginnend mit dem „Bitte-“ und „Danke-Sagen“, wurden uns bereits in unserer Kindheit beigebracht. Wir können sie spätestens seit 1957 in Elmayers „Gutes Benehmen wieder gefragt“ nachlesen. Oder in unterschiedlichsten Seminaren zur „Business-Etikette“ und zu „Karrierefördernden Umgangsformen“, meist sogar länder- und kulturspezifisch, aneignen und antrainieren. Doch geht es bei Höflichkeit wirklich ausschließlich darum?

Höflichkeit ist vielmehr eine Einstellung zu – und ein respektvoller Umgang mit sich selbst. Und vor allem gegenüber und mit anderen Menschen. Leider beginnt hier manchmal schon eine Diversifizierung zwischen Menschen. Es ist immer wieder erstaunlich zu beobachten, wie manche Menschen im Geschäftsleben Höflichkeit darüber definieren, mit wem sie es zu tun haben. Kennen Sie auch Kolleginnen und Kollegen oder Führungskräfte, die, formulieren wir es einmal so, abhängig von der Richtung in die sie kommunizieren, mehr oder weniger höflich sein können?

Ähnlich scheint es mit Verlässlichkeit zu sein. Können Sie sich im gleichen Masse auf Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie auf Ihre Vorgesetzten verlassen? Gerade hier kommen ganz besonders unser eigenen Werte und Überzeugungen ins Spiel. Daher hilft es uns sehr zu wissen, was uns am wichtigsten ist und uns antreibt. Wo liegen beispielsweise Ihre Prioritäten bei der Vorbereitung eines Meetings in letzter Minute? Bei einer perfekten Vorbereitung, bei der Familie oder bei etwas ganz anderem?

Viel spannender ist jedoch in diesen Fällen die Frage, ob wir jemanden oder etwas erlauben, unsere Werte (kurzfristig) umzuordnen. Oder ob wir es selbst und bewusst tun, um Unvorhergesehenes zu bewältigen. Denn jeder hat schon die Erfahrung gemacht, dass es eben manchmal „nicht anders geht“. Die Betonung sollte jedoch dabei ausdrücklich auf „manchmal“ liegen. Viel zu oft schleicht sich dieses „es geht nicht anders“ in unseren Alltag ein und wird zur Gewohnheit. Wenn Sie sich dessen bewusst sind und sich die Fragen nach den Werten anderer stellen, fällt es Ihnen leichter abzuschätzen, wie sehr Sie sich auf andere verlassen können. Zum Beispiel um Pufferzeiten einzuplanen, wenn Sie Dinge von anderen benötigen, um Ihre Aufgaben selbst pünktlich abzuschließen.

Damit schließt sich zwar der Kreis von Höflichkeit, Verlässlichkeit und Pünktlichkeit. Aber wie managen Sie eigentlich Ihre Zeit, um Ihre eigene Pünktlichkeit zu gewährleisten? Welche Zeitmanagement-Techniken verwenden Sie bereits?

Viele meiner Klientinnen und Klienten sind im Laufe der Beantwortung dieser Fragen erstaunt und überrascht, wenn ihnen dabei bewusst wird, dass sich ihre Zeit gar nicht managen lässt. Obwohl uns das zahlreiche Bücher und Seminare immer noch verkaufen möchten. Das Gerücht hält sich vehement.

Zeit vergeht, verrinnt, verstreicht. Aber managen lässt sie sich nicht. Daher liegt es an uns, die Zeit möglichst gut zu nutzen. Es geht um unsere Zeitkompetenz.

Meist beginnt man sich über „Zeitmanagement“ Gedanken zu machen, wenn für so viel zu tun, nur mehr so wenig Zeit übrig ist. Dann müssen rasch Methoden und Werkzeuge her, die aus immer wieder neuen Generationen des Zeitmanagements entstehen. Das Problem dabei ist jedoch, dass nicht alle Menschen gerne mit Listen oder Prioritäten arbeiten. Es wird immer wieder die Erfahrung gemacht, dass die Integration dieser Techniken in den Alltag manchmal nur von kurzer Dauer ist und der gewünschte Nutzen ausbleibt.

Beim Entwickeln der eigenen Zeitkompetenz geht es vorerst darum, sich über seine Bedürfnisse und langfristigen Ziele klar zu werden: Was ist Ihnen wichtig? Was wollen Sie erreichen?

Die Beantwortung muss nicht gleich eine Reise zu sich selbst oder zur Entdeckung des Sinn des Lebens werden. Sondern soll Raum schaffen, um eine Ausrichtung zu finden. Wenn Sie sich darüber klar sind, werden Sie Ihre Termine klarer ausrichten. Sie können Ihre Pünktlichkeit genießen, weil Sie sich bewusst Zeit für die Vorbereitung nehmen und Wartezeiten effizient nutzen. Sollten Sie dann doch einmal und nicht aufgrund äußerer Umstände unpünktlich sein, können Sie sich immer noch die Frage stellen: Was war mir wichtiger?

Wenn Sie Ihre Richtung kennen, können Sie die vier Quadranten von Stephen Covey nutzen und Ihre Zeit nach wichtigen/dringenden, wichtigen/nicht dringenden sowie nicht wichtigen/dringenden, nicht wichtigen/nicht dringenden Tätigkeiten organisieren.

Aber haben Sie schon daran gedacht, Ihre Aufgaben danach zu gruppieren, ob Sie Ihnen Spaß machen oder nicht. Ob Sie diese machen möchten oder machen müssen?

Die Herausforderung besteht nun darin, Dinge, die Sie erledigen müssen, Ihnen aber keinen Spaß machen, für Sie attraktiver zu gestalten. Sie können dazu beispielsweise Verbindungen zu den für Sie wichtigen Dingen herstellen. Diese mit anderem kombinieren, das Ihnen Spaß macht. Oder Ihren Tagesablauf so organisieren, dass Sie sich Energie dafür aus Tätigkeiten holen, die Sie tun möchten und einen gewissen Spaßfaktor für Sie haben. Experimentieren Sie damit und finden Sie heraus, welche die beste Reihenfolge für Sie ist? Wie viel Raum Sie Spontaneität geben können. Und ob Sie Ihre Arbeitsumgebung für besondere und herausfordernde Tätigkeiten attraktiver gestalten können.

Die Erfahrungen und Feedbacks zeigen, dass schon alleine durch die Beschäftigung damit einiges in Bewegung kommt und daraus eine besondere Qualität der Zeitkompetenz entsteht. Überrascht es Sie jetzt noch, dass Ihre (Lebens-) Zeit sehr viel mit Höflichkeit und Verlässlichkeit zu Ihnen selbst zu tun hat?

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Mag. Michael Sicher
1160 Wien

One more thing

8. Januar 2007

Morgen Abend ist es wieder so weit. Die ganze Apple-Fan-Gemeinde und Analysten blicken auf die Key Note von Apple´s CEO Steve Jobs auf der MacWorld in San Francisco. Die Gerüchteküche brodelt wieder wie nie zuvor. Lassen Sie sich davon anstecken.

„Die ersten 30 Jahre waren nur der Anfang. Willkommen im Jahr 2007.“ Es wird deutlich, dass Apple noch sehr viel vor hat. Schließlich können auf 30 Jahre Erfahrungen und Fehler zurück geblickt werden. Neue Produkte sind immer innovativ und am Puls der Zeit. Die Fan-Gemeinde sprudelt nur so über von Spekulationen über neue Produkte und spiegelt damit Apple sehr gut die Kundenwünsche wieder. Die Kunst liegt nur mehr darin seinen Enthusiasmus auszuleben und die Erwartungen zu übertreffen. Ein Gewinn für alle Beteiligten.

Ich denke, diese Strategie lässt sich auch auf eigene Bereiche anwenden. Wenn man sich nur damit beschäftigt, was das Beste der vergangenen Jahre war und was man in ähnlichen Situationen besser machen würde. Wenn man aufmerksam Kunden und Mitarbeitern zu hört und für Verbesserungsvorschläge hellhörig ist. Wenn man seinen Enthusiasmus für seine Aufgaben wieder spürt und man schließlich das Bisschen mehr macht als notwendig ist.

Wie wäre es, wenn diese „wenn“ nicht wären? Wenn Sie der Gedanke reizt, nehmen Sie sich Zeit für die Beantwortung der ersten Frage nach dem Ihrem Besten. Finden Sie das Beste, könnte sich der Enthusiasmus rasch einstellen und der Rest ist dann leicht.

In diesem Sinne, lassen wir uns von „One more thing“, dem Ass, das Steve Jobs am Ende immer noch im Ärmel hat, überraschen. Haben Sie auch eines?

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Mag. Michael Sicher
1010 Wien

Smoms!?

20. Juli 2006

Reich zu sein ist schon nett. Es ist erstaunlich, was man mit Geld alles machen kann. Ich würde mich nicht ernsthaft dagegen wehren, es einmal auszukosten. Andererseits bereitet es bestimmt Kopfschmerzen, wenn man nie genug davon hat. Man muss es eben entsprechend anlegen. Aber die Steuern und die gesellschaftliche Verantwortung? Dann gibt man es aus und rutscht gleich tiefer auf der Liste der Top-Reichen. Ob das wirklich etwas mit Erfolg zu tun hat?

Manchmal habe ich den Eindruck, dass heute der Fokus mehr auf „reich“ statt auf „Erfolg“ liegt. Das wäre nicht so schlimm, wenn sich damit nicht die Bedeutung von „reich an Erfolg“ auf „reich“ im monetären Sinn verschieben und beschränken würde.

Aber wann ist jemand erfolgreich? Wenn jemand die beste Suite eines Fünf-Sterne-Hotels bewohnt, seinen Appetit so lange zügeln muss, bis Biochemiker sein Essen freigegeben haben und hunderte Sicherheitskräfte benötigt um eine Stadt zu besuchen, während Einwohner vor ihm abgeschirmt werden? Wenn eine berufstätige Alleinerzieherin alles so toll organisiert, dass es ihren Kindern an nichts fehlt, obwohl ihr monatliches Einkommen sich gerade mal im dreistelligen Bereich bewegt? Oder, vielleicht wenn jemand unrühmliche Ereignisse der Geschichte überlebt hat und im Pensionistenheim trotzdem auf ein zufriedenes und erfülltes Leben zurückblicken und seine Urenkel daran teilhaben lassen kann?

Ich weiß es nicht. Nun ja, eigentlich doch. Wenn auch nur für mich. Und wenn man es für sich weiß, macht es bereits einen Unterschied.

Grundsätzlich ist es eine Frage der Messung des Erfolges. Schließlich ist Messen überhaupt unsagbar wichtig in unserer Gesellschaft. Aber nicht nur die Einheit will gut überlegt sein, sondern auch der Mitbewerber, dessen Erfolg man überflügeln will.

Ich selbst favorisiere die Messung meines Erfolges in Smoms und einem sympathischen Menschen gegenüber, nämlich mir selbst. Dass der Mensch an sich eher dazu tendiert, sich mit anderen Jägern und Sammlern zu vergleichen, die jene Dinge haben, die er selbst gerne hätte, scheint schon von Vorne herein wenig Erfolg versprechend zu sein. Somit wäre auch eine Erfolgsmessung über den Durchschnittseinkommensteuersatz wenig erbaulich – jedenfalls für die Meisten von uns. Somit ist der Vergleich mit einem ebenbürtigen Menschen und in Smoms ziemlich gut geeignet.

Denn mit Smoms ist das schon anders. Sie sind unvergleichlich und gehören jedem ganz persönlich. Es gibt große und kleine, präsente und vergessene. Diese Success Moments (in englischer Grammatik Versierte mögen mir hier verzeihen) werden häufig übersehen, weil man Erfolg für sich nicht wirklich definiert hat. Wonach sollte man dann auch Ausschau halten? Aber es gibt sie. Jene Momente, in denen man das Gefühl hat, etwas besonderes erreicht zu haben, glücklich und zufrieden oder einfach nur stolz auf sich und vielleicht sogar etwas dankbar dafür zu sein, dass man es bis hierher geschafft hat.

Die eigene Definition des Erfolgs dauert seine Zeit und kann sich auch ändern. Für mich bedeutet Erfolg derzeit, eine solide Basis zu haben, um mit Ideen experimentieren zu können, die es mir ermöglichen noch erfolgreicher zu werden. Einige Smoms pro Woche wären doch fein, nicht wahr?

Wenn Sie es möchten, definieren Sie Ihren Erfolg für sich selbst. Überlegen Sie sich, wem gegenüber Sie erfolgreich sein müssen – oder, vielleicht eher doch nur sein möchten? Vielleicht überrascht es Sie dann, dass es ausschließlich um Sie selbst gehen könnte. Genießen Sie Ihren Erfolg und sammeln Sie Ihre Smoms!

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Mag. Michael Sicher
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Schnelles Geld

23. März 2006

Mein Vermögen beläuft sich auf über 104 Millionen Euro. Nicht schlecht, was man aus 15 Millionen machen kann – an einem Nachmittag, beim Monopoly.

Eigentlich ist es ganz leicht: Man kaufe alles Mögliche, investiere in Appartements und Hotels und warte, bis andere sich das Verweilen auf den eigenen Grundstücken nicht mehr leisten können. Dann geht es nur noch darum, den Anderen, sobald ihnen das Geld ausgeht, ihre Grundstücke abzunehmen. Kurz gesagt, die Anderen in den Ruin zu treiben.

In diesem Zusammenhang mag es recht witzig klingen, dass die Anforderungen an die Spielerinnen und Spieler laut Wikipedia Würfeln, Zählen – und soziale Kompetenz – sind. Letzteres bezieht sich wahrscheinlich eher auf das gekonnte Verhandeln.

Natürlich macht es Spaß immer mehr zu haben. Die gute unstillbare Gier sorgt schon dafür, dass sie nicht zu kurz kommt. und, wenn man erst einmal so richtig viel besitzt, braucht man eigentlich nicht mehr viel dazu beizutragen – Geld kommt schließlich zu Geld. Wann man endlich etwas davon hat, interessiert jetzt eigentlich nicht wirklich.

Nur langsam wird es langweilig. die ersten Spielerinnen und Spieler verabschieden und unterhalten sich – über das richtige Leben, während Andere immer noch daran glauben eine Chance zu haben und doch noch, mit eher weniger Freude, mehr oder weniger verbissen, mitspielen.

Verblüffend, welche Parallelen sich zum Alltag ergeben. Haben Sie schon welche erkannt?

Wie oft werden treffen mit Freunden abgesagt, weil noch gerade eindringender Termin oder ein total wichtiges Projekt dazwischen gekommen ist? Wie viele Freunde bleiben und melden sich noch, auch wenn man sie immer wieder vertröstet, weil es nur noch wenige Wochen dauert, bis das eine Projekt abgeschlossen ist? Überrascht es sie wirklich, dass sich nichts ändert – außer vielleicht, dem ganz wichtigen Projekt?

Aber was ist am Ende, wenn das Spiel des Berufslebens gewonnen oder, schlicht zu Ende, ist? Das klingt sehr theatralisch, zugegeben. Aber fragen wird man ja noch dürfen.

Karriere machen ist eine tolle Sache – wenn man noch weiß, wie die Partnerin oder der Partner in wachem Zustand aussieht und Freunde es noch nicht aufgegeben haben, einen persönlichen Termin mit Ihnen zu bekommen. einen „Termin“ mit Freunden. Schon alleine die Verwendung dieses Begriffs, sollte Sie nachdenklich machen.

Und wenn sie sich vielleicht einmal die Frage stellen, „am i too busy for my life?“, könnten Sie versuchen, den Weltrekord des längsten Monopoly-Spiels in einer Badewanne zu brechen. Vorausgesetzt, Sie hatten die Zeit, eine Partnerin oder einen Partner zu finden, mit der oder dem das wirklich Spaß machen könnte. Nach 99 Stunden hätten Sie es dann geschafft.

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Mag. Michael Sicher
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